Kreidestaub
Der Geruch von Kreidestaub würde sie immer an diesen Augenblick erinnern. Dieser Geruch und das Atmen des Mannes neben ihr.
Wie oft waren sie schon hier gewesen?
Unzählige Male? Unzählige Male hatte sie seinen Schwanz in sich gespürt. Irgendwo hatte sie einmal gelesen, dass eine normale Frau in ihrem Leben über insgesamt einen Kilometer Schwanz in sich flutschen hat. Was für ein blödsinniger Gedanke. Wer erforscht so etwas? fragt sie sich. Wer kommt auf einen so absurden Gedanken?
Als ob es nichts besseres als Sex gäbe. Zumindest als Sex mit diesem Mann hier in diesem Raum, wo es nach Kreide riecht und im Sommer die Luft still steht.
Hier, wo sie sich heimlich treffen, nach dem Unterricht, manchmal auch in gemeinsamen Freistunden. Wo keine Eltern in der Nähe sind und auch keine Voyeure.
Das improvisierte 'Liebesnest' aus ihrem Kleidungsstücken, während sie die Beine anwinkelt für seine kleinen Zielversuche. Am Ende muss sie ihm meistens helfen...
Nun kühlt das Kondenswasser auf ihrem Bauch und sie fröstelt, weil er von ihr weggerollt ist.
Er sieht geschäftig aus, aufräumen, anziehen, oh-du-liegst-auf-meinem-Pullover und seine aufdringliche Ungezwungenheit. Das sind die Momente in denen sie ihn töten möchte, in denen sie einfach sein Herz in seiner Brust anhalten, die Worte auf seiner Zunge zum Verstummen bringen möchte.
Er wirft ihren Rock auf ihre feuchten Oberschenkel, dieses Gefühl nimmt sie am Rande ihres Bewusstseins wahr, ihre Sinne konzentrieren sich auf den Kreidestaub. Sie möchte ihn zumindest aus ihrem Wahrnehmungen auslöschen. Doch dann beugt er sich über sie, kurz erscheint sein Gesicht in auf ihrer Hornhaut gespiegelt, bevor er sich vorbeugt und mit alter Routine ihre Lippen mit seinen öffnet. Zuerst fühlt sie es, seine Lippen, spröde und schmal, wie sie ihren eine Richtung geben wollen, dass fühlt sie seine Zunge, die ihren Weg so gut kennt. Zudringlich bohrt sich der bewegliche Muskel in ihre Sinneseindrücke und bahnt sich seinen Weg in sie hinein.
Sie begrüßt den Eindringling erst mit einem angewiderten Schubs, als Aufforderung, dass er gehen möge, aber dann ergibt sie sich, weil sie weiß, dass es ihn mehr provoziert, wenn sie sich weigert.
Doch sie treibt seine Zunge zurück in sein Revier, wendet all ihre Kraft auf, drückt ihn in seine Schranken. Und daraus zieht sie ihr Vergnügen, weil ihr bewusst ist, wie sehr es ihm gefällt, wenn sie ihn kontrollieren kann, auch wenn er es natürlich niemals zugeben würde.
Ihre Zunge ist ihr Schwert und ihr Schild, verteidigt und greift zugleich an und als er endlich verzweifelt stöhnt , triumphiert sie. Sie leckt einmal noch in seinem Mund von der Zunge hoch zu seinem empfindlichen Gaumen und zieht sich dann zurück. Ein wenig atemlos, aber nicht so wie er, erhebt sie sich, zieht sich an, wobei sie ihm den Rücken zuwendet, greift ihren Rucksack in vermischt sich mit der Menge der Schüler auf dem Flur. Leichter Kreidestaub liegt auf ihrem Haaren.
Wie oft waren sie schon hier gewesen?
Unzählige Male? Unzählige Male hatte sie seinen Schwanz in sich gespürt. Irgendwo hatte sie einmal gelesen, dass eine normale Frau in ihrem Leben über insgesamt einen Kilometer Schwanz in sich flutschen hat. Was für ein blödsinniger Gedanke. Wer erforscht so etwas? fragt sie sich. Wer kommt auf einen so absurden Gedanken?
Als ob es nichts besseres als Sex gäbe. Zumindest als Sex mit diesem Mann hier in diesem Raum, wo es nach Kreide riecht und im Sommer die Luft still steht.
Hier, wo sie sich heimlich treffen, nach dem Unterricht, manchmal auch in gemeinsamen Freistunden. Wo keine Eltern in der Nähe sind und auch keine Voyeure.
Das improvisierte 'Liebesnest' aus ihrem Kleidungsstücken, während sie die Beine anwinkelt für seine kleinen Zielversuche. Am Ende muss sie ihm meistens helfen...
Nun kühlt das Kondenswasser auf ihrem Bauch und sie fröstelt, weil er von ihr weggerollt ist.
Er sieht geschäftig aus, aufräumen, anziehen, oh-du-liegst-auf-meinem-Pullover und seine aufdringliche Ungezwungenheit. Das sind die Momente in denen sie ihn töten möchte, in denen sie einfach sein Herz in seiner Brust anhalten, die Worte auf seiner Zunge zum Verstummen bringen möchte.
Er wirft ihren Rock auf ihre feuchten Oberschenkel, dieses Gefühl nimmt sie am Rande ihres Bewusstseins wahr, ihre Sinne konzentrieren sich auf den Kreidestaub. Sie möchte ihn zumindest aus ihrem Wahrnehmungen auslöschen. Doch dann beugt er sich über sie, kurz erscheint sein Gesicht in auf ihrer Hornhaut gespiegelt, bevor er sich vorbeugt und mit alter Routine ihre Lippen mit seinen öffnet. Zuerst fühlt sie es, seine Lippen, spröde und schmal, wie sie ihren eine Richtung geben wollen, dass fühlt sie seine Zunge, die ihren Weg so gut kennt. Zudringlich bohrt sich der bewegliche Muskel in ihre Sinneseindrücke und bahnt sich seinen Weg in sie hinein.
Sie begrüßt den Eindringling erst mit einem angewiderten Schubs, als Aufforderung, dass er gehen möge, aber dann ergibt sie sich, weil sie weiß, dass es ihn mehr provoziert, wenn sie sich weigert.
Doch sie treibt seine Zunge zurück in sein Revier, wendet all ihre Kraft auf, drückt ihn in seine Schranken. Und daraus zieht sie ihr Vergnügen, weil ihr bewusst ist, wie sehr es ihm gefällt, wenn sie ihn kontrollieren kann, auch wenn er es natürlich niemals zugeben würde.
Ihre Zunge ist ihr Schwert und ihr Schild, verteidigt und greift zugleich an und als er endlich verzweifelt stöhnt , triumphiert sie. Sie leckt einmal noch in seinem Mund von der Zunge hoch zu seinem empfindlichen Gaumen und zieht sich dann zurück. Ein wenig atemlos, aber nicht so wie er, erhebt sie sich, zieht sich an, wobei sie ihm den Rücken zuwendet, greift ihren Rucksack in vermischt sich mit der Menge der Schüler auf dem Flur. Leichter Kreidestaub liegt auf ihrem Haaren.
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