Zufalls-Zitat

Ich ficke ihn gern, meinen Bruder.
In ihm ist es warm.
Und wenn er mich nimmt, dann ist er warm in mir.

[Kalte Hunde - Nika]

BxB-Feed-Anzeige
BxB/GxG - Das Archiv fr homoerotische Geschichten & Bilder
  • Con molto sentimento _BY Tatheya [Ab 18]
    Statt in Bars und Clubs herumzuhngen sollte Claude lieber seine Freizeit nutzen um das Orchester des Genfer Konversatoriums auf die neue Konzerttournee vorzubereiten. Ganz zu schweigen von anhnglichen Exlovern und neuen Eroberungen. Doch wer wenn nicht sein alter Freund Federico knnte ihm ins Gewissen reden sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren? Claude hatte schon immer ein Problem damit sich fr eine Sache zu entscheiden, nicht nur bei Mnnern...
  • Angst vor der beschriebenen Seite _BY Yavia [Ab 16]
    Der Schriftsteller Chester Froud hat eine Schreibblockade. Die Idee seines Freundes lst dabei eine ungewollte Kette von Ereignissen aus.
  • Blinde Liebe _BY nicki [Ab 18]
    Len ist 19, sieht gut aus, hat Geld und hat einen liebevolle Familie :) Doch was ihm fehlt ist nicht nur sein Augenlicht, sondern auch ein Freund der ihn so liebt wie er ist ... vieleicht findet er in der neuen Stadt endlich seinen Traummann ???

Das Geheimnis: drittes Kapitel - Lain

Drittes Kapitel

Binnen weniger Tage war die Party fertig vorbereitet. Charly hatte sämtliche Leute des ganzen Ganges eingeladen, darunter auch das Oberhaupt der Maddox Gruppe, welches sie am ersten Tag quer über das Schulgelände geführt hatte. Ohne dass sie es zugeben wollte, wurde Charly von Tag zu tag immer unruhiger, fieberte IHRER Party voller Unruhe entgegen. Alexis hatte dabei alle Hände voll zu tun, sie wenigstens wieder etwas zu beruhigen.
Dann war es endlich so weit, der mit Ungeduld und auch Bange (von Alexis´ Seite her) erwartete Mittwoch war da.
Charly hatte sich wie immer in ein weites grünes T-Shirt und noch weitere Jeans gekleidet, in der Hoffnung, dass auch hier ihre wahre Identität unentdeckt blieb. Doch bisher war ja immer alles gut gegangen. Und die Tatsache, dass alle hier sie nun zumindest vom sehen kannten und niemals ein Mädchen hinter ihr vermuteten, verschaffte ihr einen erheblichen Vorteil. Und doch war die Angst entlarvt zu werden nicht ganz aus ihrem Magen verschwunden.
Dann war es endlich so weit, es war acht Uhr und es dauerte nicht lange, bis die ersten Gäste im Zimmer eintrafen. James O´Hara und sein Zimmergefährte waren dabei so ziemlich die ersten. Charly hatte die beiden von Anfang an gemocht, auch wenn sie sich diese Tatsache zunächst nicht erklären konnte. Später fiel ihr jedoch auf, dass James, genau wie sie auch Schotte war, und wohl in dieser Richtung der Grund zu suchen war. Und so machte sie sich keine weiteren Gedanken mehr über diese Tatsache.
Schon bald darauf folge schon der Rest der Leute und Charly spürte, wie auch bei Alexis mit zunehmender Anzahl die Nervosität stieg. Es schien bald so, als wäre ihm die ganze Sache doch nicht so egal. Charly konnte über diese Tatsache jedoch nur grinsen.
Die letzten die das Zimmer erreichten, waren der Gruppenleiter Perryman und drei weitere Jungs, darunter auch ein ziemlich schmaler, drahtiger Junge mit sandblondem Haar und stechend grünen Augen, die Charly zunächst einen kleinen Schock versetzten. Dieser Kerl war so verdammt gut aussehend! Doch zugleich schien seine kühle und zurückweisende Art Charly begreiflich zu machen, dass sie wohl keine Chance bei ihm haben würde.
So lief der Abend schließlich an. Charly und Alexis hatten mehrere Hocken und Stühle herangeschafft und ihre Betten so hergerichtet, dass auch sie weiteren Platz zum sitzen bot. Doch trotz allem blieb der Raum bedenklich eng. Trotz allem fand Charly ihre Party angenehm und gemütlich und die zwei Flaschen Wein, welche Alexis besorgt hatte, sorgten bald für die richtige Stimmung. Charly hatte eines dieser Gesellschaftsspiele besorgt, bei dem es galt verschiedene Begriffe mit Worten, pantomimisch oder zeichnerisch zu erklären, so dass spätestens gegen zehn Uhr die Laune auf ihrem Höhepunkt war. Die Miene des blonden Jungen, welcher ihr direkt gegenüber saß, schien sich jedoch nicht zu verändern. Was konnte er nur für ein Problem haben? Charly verlor sich in Grüblereinen über diese Tatsache und erschrak sich folglich, als sie sich plötzlich an der Reihe wusste. Mit ungutem Gefühl zog sie eine Karte aus dem nur noch kleinen Häufchen und fand ihren Begriff, Ochsenschwanzsuppe, welchen sie nun pantomimisch beschreiben sollte.
Schon wenige Sekunden später fand sie sich wild schnaubend und schlürfend in der Zimmermitte wieder, sah, wie sich alle anderen über ihre Anstrengungen amüsierten und doch keiner auf die richtige Lösung kam. Verzweifelt warf sie einen Blick zu der Sanduhr auf dem kleinen Spielbrett und musste entdecken, dass ihr nur noch wenige Sekunden bis zum Ende blieben, als sie plötzlich aus einer Ecke mit desinteressierter Stimme den Begriff ´Ochsenschwanzsuppe´ vernahm.
"Das ist richtig!" mit diesen Worten sprang sie auf, bereit ihren Retter zu umarmen, musste jedoch entdecken, dass es sich um ihren blonden schlechtgelaunten Schwarm handelte. Und so begnügte sie sich mit einem schwachen Lächeln und einem verhaltenen Nicken in seine Richtung. Mit einer skeptisch hochgezogenen Augenbraue erwiderte er ihr Mienenspiel, seine Augen weniger hart als sonst, bevor er ebenfalls eine Karte zog. Seine beiden Freunde lachten hämisch, als der Blonde ungläubig auf das Wort starrte, welches er vorführen sollte.
Als die Sanduhr umgedreht worden war, begann er mit den Händen wellenartige Bewegungen zu machen. Sofort rief Perryman: "Wasser?", was richtig war. Der Blonde hielt kurz inne und deutet dann ungeniert auf seinen Schritt. Alle lachten los, und schließlich rief der Gruppenleiter: "Wassermann?"
"Richtig. Kann ich nun aussteigen?", erkundigte sich der Blonde und ging, ohne eine Antwort abzuwarten.
Charly war von dieser Reaktion völlig schockiert und sprang so, ohne weiter darüber nachzudenken, auf um ihm auf den Gang zu folgen. Die Anderen, welche ihr völlig verdattert und doch leicht grinsend hinterher blickten, ließ sie achtlos zurück.
Und so geschah es, dass die den Jungen bereits einige Meter entfernt vor seiner Zimmertür vorfand. "Findest du es höflich einfach so von einer Party zu verschwinden? Du hättest auch sagen können, wenn es dir nicht gefällt!"
"Es gefällt mir nicht, nun besser?" Der Blonde schüttelte den Kopf. "Dem Anlass entsprechend habe ich mich höflich genug verhalten." Er öffnete die Tür zu seinem Zimmer und verschwand darin.
"Mach dir nichts daraus", konnte Charly hinter sich vernehmen. Es war Shaw Perryman, seines Zeichens Gruppenleiter und von seinen Freunden anerkannter Trottel. "Er mag keine Partys und vor allem keine Gesellschaftsspiele. Wir haben ihn gezwungen mitzukommen, deshalb ist er so mies gelaunt."Shaw dachte einen Augenblick nach. "Andererseits ist Des sozusagen immer mies drauf. Tut mir leid, wenn wir so eure Party versaut haben, äh... Charly, nicht wahr?"
"Jap." Sie nickte freundlich wenn auch ein wenig verärgert darüber, dass bereits der erste Gast von ihrer Party verschwunden war. Warum hatte es ihm denn nicht gefallen? Hätte sie sich vielleicht doch etwas anderes einfallen lassen sollen als ein Spiel? Aber woher hätte sie denn wissen sollen, dass dieser Typ Spiele nicht mochte.
Ohne es zu bemerken zuckte sie mit den Schultern was bei den anderen mit Sicherheit Verwunderung hervor rief. "Aber ich hoffe doch nicht, dass ihr deswegen auch gleich verschwinden wollt. Schließlich haben wir doch gerade erst angefangen." Sie setzte ihr zuckersüßestes Lächeln auf, bevor sie wenige Sekunden später merkte, wie weiblich das wirken musste. Und so versuchte sie, es im nach hinein durch einen coolen Gesichtsausdruck zu entschärfen, was ihr aber nicht so recht gelingen wollte.
Shaw lachte. "Auch wenn ich eigentlich morgen gleich mit Englisch habe. Klar bleiben wir noch, denn mir macht das Spiel Spaß. Des hat nur Freude daran, anderen den Tag zu verderben, die Welt schlecht zu machen und zu nölen. Okay, vielleicht noch am Bogenschießen und Fechten, aber das würde er niemals zugeben. Am besten versuchst du gar nicht erst, dich mit ihm anzufreunden, den meisten geht schnell die Puste aus."
Shaw schien es ernst zu meinen. "Komm, gehen wir zurück. Was ist das für ne Party wenn die Gastgeber fehlen?"
Zusammen kehrten sie auf die Party zurück, wo Brian, Shaws Zimmerkollege, sie schon empfing. Der Schotte warf Charly einen fragenden Blick zu, vielleicht auch abschätzend, bevor er grinste. "Da bist du, Shaw. Dein Typ wird verlangt du sollst noch was singen."
"Kein Problem", schmetterte Shaw und betrat den Raum um einen Pogues-Song zum Besten zu geben, bei dem die Hälfte der Maddoxler mitgröhlte.
Für Charly schien der Abend zunächst gerettet, da sie beruhigt war, dass wegen dem einen nicht gleich die ganze Party flachgefallen war. Dennoch blieb stets ein ungutes Gefühl wegen dem Ausreißer zurück. Dieses schob sie jedoch den ganzen restlichen Abend lang beiseite, so dass die nächsten Stunden noch voller Gemütlichkeit und Spaß zu Ende gingen. Als die Party aber dann doch beendet war, blieben nur das Gefühl der Müdigkeit und die Erleichterung, dass alles gut gegangen war, zurück.

Die folgenden Tage am Harris verliefen für Charly seltsam ruhig und entspannt. Der Erfolg mit der Party hatte ihre Laune um so einiges gehoben, so dass ihr bald auch die dummen Kommentare von Mrs Houston nichts mehr ausmachten.
Auch Alexis schien die Party gut getan zu haben, auch wenn dieser das in Charlys Gegenwart nicht so recht zugeben wollte. Wahrscheinlich hatte sie ihm geholfen, die Trennung von seinem Ex zumindest für ein paar Stunden zu vergessen. Dennoch wurde Charly das Gefühl nicht los, dass seit jenem Abend etwas an ihm seltsam war. Manchmal kam es ihr so vor, als starre er sie Ewigkeiten lang von der Seite an, ein anderes mal ging er ihr wieder bewusst aus dem Weg. Einen Reim konnte sie sich jedoch nicht auf diese Tatsache machen und so fragte sie erst gar nicht nach.
Doch noch etwas war seltsam. Ohne es zu wollen, erwischte sich Charly immer öfter dabei, wie sie in Gedanken an dem blonden Typ von der Party hängen blieb. Sie ertappte sich, wie sie ihm auffällig unauffällig im Gang hinterher blickte, stets versuchte zu lächeln, wenn er ihr begegnete. Doch noch nie war eines von ihm zurückgekommen.
Wie sehr wünschte sie sich, dass sie ihm mal wieder irgendwo begegnen konnte und er vielleicht sogar ein Gespräch mit ihr anfing. Doch selbst in ihren Träumen erschien ihr diese Möglichkeit verschwindend klein. Was sie jedoch nicht ahnte: sie sollte ihn schneller wieder sehen, als sie zunächst glauben mochte.
Es war an einem sonnigen Herbstnachmittag als sie sich völlig ungeahnt an einem der Stände am Schießplatz wieder fand. Wie lange war sie nicht mehr hier gewesen? Voller Freude griff sie sich ihren Bogen um sogleich einige Pfeile auf die riesige Scheibe los zu schicken, welche alle im roten, wenn nicht sogar im schwarzen Bereich trafen. Ohne es zu bemerken zauberte diese Tatsache ein Lächeln auf ihre Lippen. Sie hatte es nicht verlernt.
Bogenschießen war eine der Sportarten, welche sie damals von ihrem Vater gelernt hatte. Auch er hatte hier auf dem Harris zum Bogenschießclub gehört. Dieser Sport war neben dem Fechten eine seiner größten Leidenschaften gewesen. Charly hatte sich jedoch nie getraut und sich bei einem der Clubs beworben. Das Risiko, dass man dort ihre wahre Identität aufdecken würde, schien ihr einfach zu groß.
Und so ließ sie ihre Hand noch ein wenig abwesend in ihren Köcher gleiten, zog noch einen weiteren Pfeil heraus, welchen sie sogleich auf die Scheibe abfeuern wollte. Die Sehne bis zum Ohr gespannt beobachtete sie wie ein Adler ihre Zielscheibe, bereit den Pfeil abzufeuern. Dann jedoch wurde ihre Aufmerksamkeit durch eine Stimme hinter ihrem Rücken unterbrochen.
"Deine Schultern sind zu verspannt, und deine Fußhaltung solltest du noch einmal korrigieren." Es war Desmond, ihr Partyschreck. Wie immer zum Schießen hatte er seine Brille gegen Kontaktlinsen ausgetauscht, an seiner Hüfte hing ein Köcher. Lässig lehnte er sich auf seinen ungespannten Bogen und wartete, dass Charly den Schießstand räumen würde, denn eigentlich war es sein Stammplatz. Seine Stimme war neutral, weder beißend noch
freundlich. "Gleich wird der Bogen-Club hier auftauchen, bis dahin solltest du besser fertig sein."
Charly spürte, wie sie ungewollt errötete und ließ sowohl Bogen als auch Pfeil sinken.
"Tut mir leid. Ich wollte nicht stören. Es ist nur, ich hatte lange keinen Bogen mehr in der Hand, so dass ich einfach Lust hatte zu schießen." Ihre Stimme war traurig, obwohl sie nicht das Gefühl hatte dieses Mal eine Anfuhr bekommen zu haben. Aber die Tatsache, dass sie nun schon wieder gehen sollte, enttäuschte sie. "Trotzdem danke für die Hinweise. Ich geh dann wohl mal besser, hm?" Mit diesen Worten ließ sie den Pfeil wieder in den Köcher sinken und machte sich bereit zum gehen.
Der Blonde hob die Schultern und nickte ihr zu. "Vielleicht ist es besser." Er ließ sie vorbei, dabei bemerkte er die leichte Traurigkeit in den Augen von Charly. "Du schießt annehmbar. Warum bist du nicht im Club? Dann könntest du öfter schießen."
Diese Frage hatte Charly befürchtet. Warum hatte sie nicht einfach gehen können, ohne sich etwas anmerken zu lassen?
"Ich ..." sie zögerte. "bin noch nie dazu gekommen mich anzumelden. Kenne hier ja auch keinen. Außerdem glaube ich kaum, dass ich mich mit einem von euch messen kann."
Desmond schnaubte verächtlich. "Wenn du die anderen Schießen siehst, dann weißt du, dass du sie olympisch überragst. Schon seit zwei Jahren war keiner mehr auf einem der Turniere in Nottingham, ganz zu schweigen von den nationalen Wettbewerben. Der Spitzname Robin-Hood-College klingt bei solchen Leistungen doch nach blankem Hohn." Er hob lakonisch die Schultern, danach spannte er in aller Seelenruhe seinen Bogen.
Charly beobachtete dies zunächst mit wachsendem Interesse und verlor sich immer mehr im Gesicht des Jungen, welchen sie trotz seiner widerspenstigen Art so mochte. Noch ehe sie sich versehen hatte, hatte sie einen Entschluss gefasst.
"Na dann sollten wir diese Tatsache schleunigst ändern." Sie schenkte ihm ein zuckersüßes Lächeln. "Du hast mich überredet, ich melde mich an."
Desmond hielt inne und sah sie skeptisch an. "Gib mir aber nicht die Schuld, wenn es dir nicht gefällt." Mit seinem Kinn deutete er auf die Zielscheibe. "Deine Pfeile solltest du auch besser zurückholen, sonst ist Clairmont sicher sauer und lässt dich nicht in den Club." Clairmont war der Vorstand des Bogen-Clubs, zudem leider sehr ungeduldig, penibel und etwas selbsteingenommen. Er war einer der Jungen, die nicht in der Schule wohnten
und konnte die Probleme, die aus Zusammengepferchtsein und überschwänglichen Hormonen entstanden überhaupt nicht verstehen.
Charly konnte jedoch nur über seine Worte lächeln, war völlig glücklich darüber, dass sie jetzt vielleicht doch wieder schießen durfte. Und so lief sie zu der Zielscheibe und nahm die darin steckenden Pfeile wieder an sich, um gleich darauf zu Desmond zu eilen und ihm eine letzte Frage zu stellen. "Meinst du ich soll ihn jetzt gleich fragen, oder es doch lieber
mal ganz in Ruhe versuchen?"
Für einige Momente war Charly in seinem klaren, unbarmherzigen Blick gefangen. Er schüttelte den Kopf, beinahe mitleidig. "Was ich meine, ist selten das, was man tun sollte. Ich würde es nicht tun, weil Clairmont so stocksteif ist, als ob er einen Besenstiel im Arsch hätte. Willst du wirklich beitreten, dann würde ich Dienstags vor dem Training zu ihm gehen. Willst du ihn nur zur Weißglut bringen, dann sprich ihn jetzt an. Beides hat seinen Reiz." Er wandte sich ab und trat vor, hob den Bogen und probierte die Spannung der Sehne aus.
Charly musste sich ein Grinsen verkneifen, brachte es stattdessen zu einem flüchtigen Lächeln. Er war so unheimlich… direkt. Und genau das mochte sie an ihm.
"Dann gehe ich wohl doch lieber Dienstags. Danke für den Hinweis. Ich will dich jetzt mal nicht weiter stören. Man sieht sich…." Mit diesen Worten wandte sie sich ab, schlenderte zum Ausgang um dort vor guter Laune einen Luftsprung zu machen. Sie würde endlich wieder schießen können und hatte endlich ein paar Worte mit dem Blonden wechseln können! Hach, es konnte nichts Schöneres geben.
Und so waren die Sorgen über das Aufdecken ihrer Identität völlig vergessen.

Wie versprochen meldete sich Charly bereits am Dienstag im Club und tatsächlich, sie wurde aufgenommen. Zwar hatte sie erst ein anstrengendes Gespräch mit Clairmont hinter sich bringen müsse, aber diese Mühe hatte sich letztendlich mehrfach gelohnt. Zumal sie nun die Gelegenheit hatte, ihren Schwarm öfters zu sehen.
Und so vergingen die Tage und Charly schien ihre Glücksstähne gar nicht begreifen zu können. Doch im Verhältnis dazu, schien sich ihre Beziehung zu Alexis immer mehr zu verschlechtern….
Es war Abend, als Charly sich einmal wieder allein in ihrem Zimmer wieder fand. Sie lag auf ihrem Bett, starrte seif an die Decke. Die letzten Tage waren so anstrengend gewesen, man hatte sie mit Hausaufgaben überhäuft, aus denen sie sich zunächst keinen Ausweg gewusst hatte. Doch nun war das Schlimmste vergangen, so dass wieder Zeit zum Aufatmen blieb.
Alexis hatte sie schon den ganzen Tag lang nicht mehr gesehen und überhaupt schien es ihr so, als würde er ihr ständig aus dem Weg gehen. Doch beweisen konnte sie dieses Tatsache natürlich nicht. Und selbst wenn dem so gewesen wäre, hätte sie ihm deshalb einen Vorwurf machen können?
Ohne es bemerkt zu haben, war ihr Blick hinüber zu seinem Bett geschweift. Wann waren sie eigentlich das letzte Mal gemeinsam ins Bett gegangen. Soweit sie sich erinnern konnte, hatte sie bereits immer im Bett gelegen, als er nach Hause kam.
Ihr Blick war am Bett hängen geblieben und dann schließlich wieder zu ihrem gestreift. Was sollte sie nur tun? Gedankenverloren vergrub sie ihre Hände unter ihrem Kopfkissen, presste ihren Kopf tief hinein, als sie plötzlich ein zusammen gefaltetes Blatt Papier in ihren Händen wusste. Wie war es dorthin gekommen?
Vorsichtig zog sie es heraus, faltete es auf und entdeckte einige Zeilen in Alexis Handschrift,

Dienstag den 15. 10.

Heute muss ich es ihm sagen. Ich habe ihn wieder mit diesem Blonden gesehen, er ist jetzt in seinem Club. Jedes Mal wenn ich ihn nun sehe, fühle ich dieses merkwürdige Gefühl in meinem Bauch, ein Gefühl, das ich eigentlich gar nicht haben will. Ich weiß, dass er es nicht verstehen würde. Für ihn bin ich nur ein guter Freund.


Mittwoch den 16. 10.

Ich werde es ihm sagen, ich muss es tun. Abend kann ich nicht mehr einschlafen neben ihm, wissend um den Betrug, welchen ich unserer Freundschaft Sekunde um Sekunde zufüge, wenn ich über meine Gefühle schweige und ihn so Nacht für Nacht betrüge…

Charly schluckte, konnte zunächst nicht glauben, was sie da las. Zweifellos, dies war eine herausgerissene Tagebuchseite. Wollte er ihr damit seine Liebe gestehen? Oder hatte sie ihr vielleicht ein anderer zukommen lassen?
Noch einmal überflog sie die Zeilen, was das ungute Gefühl in ihrer Magengegend jedoch nur verstärkte. Alexis hatte sich in Charly verliebt! Er dachte, sie sei ein Kerl. Jetzt musste sie es ihm sagen, denn sonst würde auch sie ihn betrügen. Und so raffte Charly sich auf um ihren Zimmergefährten zu suchen.

Viertes Kapitel

 

Kommentare
Neuer Kommentar Suche
hermes birkin bag
hermes birkin bag (119.131.65.xxx) 2012-01-03 08:44:56

The logo World chanel handbags coupled the positive aspect of

hermes lindy products, man hermes

studded
fiber that is lv damier canvas plus constructed

lv damier geant constructed from wool, helping to

lv damier graphite sturdy merely

lv epi leather for the sight.On the

replica breitling woman which savors replica

watches uk
jewels, all of us have seen a different lv utah buy

from Coastline, the Capsule Tassel.
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
:angry::0:confused::cheer:
B):evil::silly::dry:
:lol::kiss::D:pinch:
:(:shock::X:side:
:):P:unsure::woohoo:
:huh::whistle:;):s
:!::?::idea::arrow:
Please input the anti-spam code that you can read in the image.

!joomlacomment 4.0 Copyright (C) 2009 Compojoom.com . All rights reserved."