Zufalls-Zitat

Ich ficke ihn gern, meinen Bruder.
In ihm ist es warm.
Und wenn er mich nimmt, dann ist er warm in mir.

[Kalte Hunde - Nika]

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    Der Schriftsteller Chester Froud hat eine Schreibblockade. Die Idee seines Freundes lst dabei eine ungewollte Kette von Ereignissen aus.
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    Len ist 19, sieht gut aus, hat Geld und hat einen liebevolle Familie :) Doch was ihm fehlt ist nicht nur sein Augenlicht, sondern auch ein Freund der ihn so liebt wie er ist ... vieleicht findet er in der neuen Stadt endlich seinen Traummann ???

Gravitation

Okiwasureta asufaruto
[Der völlig vergessene Zement...]
Someteiku ame no nioi
[beginnt nach Regen zu riechen]
Natsukashisa ni fukare nagareyuku machi ni tsutsumare
[Die Sentimentalität fleßt in die Stadt...] Kowaresouna yokogao ga
[Ein scharfes Profil ]
Tameiki sae uchikeshita
[seufzt tief]
Torawarenai basho de sora ni dakarete omoi ga michita
[die Gefühle entschwinden zu einem unbekanntem Ort in Himmel]
Sayonara yureteita setsunakute zutto
[Der Abschied lauert - für immer schmerzlich]
Sayonara kimi dake ha hohoende zutto [Lebe wohl, nur Du wirst lächeln - für immer]
Kono mama me wo tojite setsunakute zutto
[Schließe deine Augen - für immer schmerzlich]
Kono mama kimi dake ha nurenaide zutto
[Du wirst trocken bleiben - für immer]
Kono mama me wo tojite setsunakute zutto
[Schließe deine Augen - für immer schmerzlich]
Kono mama kirisaite dakishimete zutto [Schmerzhaft an dich geklammert - für immer]
Setsunakute zutto
[schmerzlich - für immer]
Gravity - Luna Sea


Sie hatte die Schlüssel zu dem Haus, in dem sie wohnte, in der Hand, als sie sich nach ihm umsah.

Sein helles blondes Haar wurde von einer Straßenlaterne in einen blassen Heiligenschein verwandelt, doch das Licht schien seine blauen Augen nicht zu erreichen.
Sogar hier konnte sie den leicht traurigen Ausdruck auf seinem Gesicht ausmachen.

Das war der Grund, weshalb sie ihn in der völlig überfüllten Disco länger angesehen hatte.
Diese Augen, umwölkt von leichter Melancholie, so unpassend für einen Ort voller lauter Musik, Schweiß, Drogen und Gier nach Sex.
Dann hatte sich ihre Zunge wie von selbst nach seinem Namen erkundigt.
Ariel.
Der war mit Sicherheit falsch.
Aber was war schon wahr und richtig?

Als sie das Schloß geöffnet hatte, folgte er ihr. Er war schweigsam, aber seine sanften und so tiefen Augen verließen nie ihre Gestalt.
Was tat sie nur?
Sie nahm doch nie Männer beim ersten Mal mit nach Hause.
Vor allem keine, die so offensichtlich logen.
Aber sein schmerzlicher Blick ließ sie sich begehrt fühlen. Als ob es keine andere auf der Welt gäbe, als sie.

Also nickte sie ihn zu und er kam hinter ihr her. Seine ganze Gestalt schien eher zu fließen, denn sich zu bewegen, so fein abgestimmt waren seine Bewegungen aufeinander.
Hinter ihrer Wohnungstür tastete sie nach dem Lichtschalter, dann konnte sie ihn das erste mal unter voller Beleuchtung betrachten.
Eine sanfte Kinnlinie, seltsam einladend wirkende volle Lippen, deren Textur zu erkunden ihr auf einmal wichtig vorkam.
Eine edle Nase, dann ergab sie sich und sah in seine Augen.
Eisblau, leuchtend, umrahmt von langen Wimpern und mit diesem leichten Anflug von Trauer und Sehnen.
Wirklich männlich wirkten seine Züge nicht, aber auch nicht weiblich.
Unwiderstehlich anziehend. Magisch.
Unausweichlich.

"Wiwi..." stotterte sie los. Ihre Stimme versagte, als er weich den Kopf schüttelte und lächelte.
Die Trauer um seine Augen verschwand nicht.
"Nein, danke." hauchte er, seine Stimme jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Er schien sich ganz und gar nur auf sie zu konzentrieren.
Sie fühlte sich so sehr im Fokus, daß es sie nervös machte und ...erregte. Fast als berührte er sie mit seinen Blicken.
Sie schluckte, versuchte ihre Nervosität abzuschütteln.
Warum tat er denn nichts, außer sie so anzusehen?
Diese elegante, aufmerksame Körperhaltung, die enge Kleidung, die sie erkennen ließ, daß er geradezu unendlich lange Beine sein eigen nennen konnte, ein schmale Hüfte, die in ihr atemberaubende Ideen aufkommen ließ.
Schließlich ging sie zu ihm, zog ihn an sich und erkundete diese Lippen mit ihrer Zunge, langsam, voller Genuß. Er ließ es zu, ermunterte sie, in dem er sie enger an sich zog.
Langsam ließ sie ihre Zunge in seinen Mund gleiten.
Seine spielte ausgiebig mit ihrer, in quälerischer Gemächlichkeit und Ausführlichkeit...ihre Lider flatterten und schlossen sich, während ihre Hände den Spalt zwischen seinem engen Shirt und der Hose suchten, um hineinzuschlüpfen.
Seine Haut zu berühren jagte ihr beinahe einen Schrecken ein. Sie war um viele Male samtiger und weicher als ihre eigene, eifersüchtigmachend samten. Verführerisch.
Sie kannte sich nicht so.
Sex war ganz okay, aber so einen Höhenflug nach nur einem Kuß?

Sie zog ihn in Richtung ihres Schlafzimmers, dabei konnte sie weder den Hautkontakt unterlassen, noch die Küsse abbrechen, wie magnetisch konnte sie nur weiter an ihm kleben, ihn anfassen, mit den Händen zu ihrer Realität machen.
Sie hatte sein Shirt schon bis unter seine Achseln hochgearbeitet, ließ ihre Finger um seine Schulterblätter kreisen, da fühlte sie das Bett sich in ihre Kniekehle bohren.
Da waren sie...
Sie merkte, daß sie seine Hände auf ihrer Haut spüren mußte, als ob sie vertrocknete ohne diesen Kontakt. Sie lehnte sich zurück, während er sie festhielt, und schlüpfte ohne Zögern aus ihrem knappen Oberteil. Dann waren sie auf ihrem Bett, er hatte seine Hände auf ihrem Hals folgte mit seinen Lippen, dann fühlte sie seine federleichte Berührung auf ihren Brustwarzen, so zart, daß es auch nur Einbildung sein konnte. Sie bäumte sich ihm entgegen, während Schauer ihren Rücken überliefen.
Sie tastete nach seinem Schritt und öffnete den Reißverschluß, dann schlängelten sich ihre Hände an seinen Leisten entlang zu seinen Pobacken und striffen dabei das hinderliche Material ab.
Während er sich aus den schlaffen Klamotten befreite, nahm sie die Chance wahr und entledigte sich ihrer Kleidung.
Wann war sie je so gierig gewesen?
Als er sie ansah, fand sie seine Augen erstaunlich kühl. Darin war keinerlei Erregung zu erkennen.
Ehrgeiz ergriff sie.
Er sollte es genauso spüren wie sie.
Sie zog ihn auf sich, ihn wild und verzehrend küssend, rieb sich gegen ihn, dann ließ sie ihre Hand über seine Brust hin zu seinem Penis gleiten, den sie hart umschloß. Sie fühlte seine Hand auf ihrer, suchte seine Augen und sah, daß er kaum merklich den Kopf schüttelte.

Er nahm ihre Hand, küßte ihre Handinnenfläche, dann sie so ausgiebig, daß sie Atmen für eine überflüssige Last hielt.
Seine Hand fand sie plötzlich auf der Wanderschaft in ihre intimsten Zonen, mit einem Finger fand er ihren Kitzler und während er sie dort erregte, mußte sie mit ihrem Verstand kämpfen. Sie biß auf ihre Hand und warf ihren Kopf zu Seite.
Sie wollte ihn endlich.
Komm endlich in mich.
Ich kann nicht länger ohne dich sein.
Es war, als ob er ihre Gedanken gelesen hätte.
Er war in ihr und alle Gedanken an Aids, Schwangerschaft und Vernunft waren in seiner Bewegung verpufft. Seine grazilen Bewegungen hatten nicht zuviel versprochen, er bewegte sich so flüssig in ihr, als ob sie es viele tausendmal geprobt hätten. erst war es fast ein wenig unheimlich, aber dann drückten seine Bewegungen immer wieder auf einen Punkt, von dessen Existenz sie in diesem Augenblick in tiefster Art und Weise erfuhr.
Erst kratzte es ein wenig, aber dann...
Schoß jede Bewegung durch ihren Körper, als ob sie mit Lust elektrifiziert würde. Sie konnte sich nicht erklären wo die spitzen Schreie aus ihrer Kehle herkamen, nur daß sie niemals etwas Vergleichbares erlebt hatte.
Nicht mehr lange, nicht mehr lange...
"Öffne deine Augen.." befahl er ruhig, und sie riß sie auf.
Pupillen extrem geweitet, konnte sie es nicht lange ertragen, ihn anzusehen.
Seine Augen sahen noch trauriger aus als je zuvor.

Er konnte es riechen, fühlen...
Der Orgasmus kam näher.
Es war Zeit.
Es tat ihm beinahe weh.
Männer waren einfacher dahin zu bringen.
Sein Kopf vergrub er an ihrem Hals, wartend.
Ihr gesamter Körper bog sich durch, ihr Mund zu einem lautlosen Schrei geöffnet.
Dann erschlaffte sie.

Itami brachte ihren Müll herunter, als bemerkte, daß die Tür ihrer Nachbarin sperrangelweit offen stand. Ein seltsamer Geruch drang aus der Wohnung. Süßlich, sinnlich - betäubend.
Die Japanerin klopfte an den Türrahmen und rief: "Hallo?"
Keine Antwort.
Sie hatte kein gutes Gefühl, als sie schließlich in das Schlafzimmer kam.

Weite blaue Augen starrten an die Decke, so weit offen, als könnten sie den Himmel dahinter erkennen.
Auf dem jungen Gesicht lag ein Ausdruck von Seligkeit, jenseits aller irdischen Vergnügen.
Sie war schön, das erste Mal während der paar Mal, die Itami sie gesehen hatte.
Jemand hatte eine Decke über sie geschmissen, hastig.
Die Japanerin konnte genau erkennen, daß die Gestalt darunter nackt war.
Die Pose war unzweideutig.
Sex.
Der Geruch betäubte Itami mehr, sie fühlte sich langsam schwindelig, als ob sie hochwirksame Drogen genommen hätte.
Sie wandte sich ab.
"Armes Ding..." murmelte sie.
Dann verließ sie die Wohnung um sie Polizei zu rufen.

Und das Lächeln verblieb in dem stillen Zimmer - für immer.
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