Zufalls-Zitat
"Will our kiss mean the end of this?"
"If you want it to."
Akira contemplated that a short second. "It would be a fitting end."
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Sieh niemals in die Augen eines Elfen

Ich hatte mal wieder überhaupt nichts zu tun. Keine der Zellen, die ich bewachen sollte, war besetzt. Mir war schrecklich langweilig. Nicht, daß ich mich mit den Gefangenen normalerweise unterhalte, aber sie sind zumindest Gesellschaft. Außerdem hätte ich dann wenigstens einen Grund dafür, stundenlang in den Kerkern zu sitzen. Man sollte ja meinen, daß es wenig sinnvoll sei, eine Wache leere Verliese bewachen zu lassen, aber so waren nun mal die Vorschriften. Und so saß ich weit zurückgelehnt auf meinem Stuhl, hatte die Beine auf den Tisch vor mir gelegt und langweilte mich. Ich hatte schon damit begonnen, die Steine in der Wand vor mir zu zählen, als ich auf einmal ein Geräusch hörte. Die Tür, die in den Raum führte, quietschte und Stimmen waren dahinter zu hören. Vorsichtshalber setzte ich mich wieder aufrecht hin - man konnte ja nicht wissen, wer vor der Tür stand und eine zu lässige Haltung kam nicht bei jedem gut an. Gleich darauf schwang die schwere Holztür geräuschvoll auf und zwei Soldaten traten ein. Zwischen sich schleppten sie eine gefesselte Gestalt, die einen Sack über dem Kopf hatte.

"Hey, du!" rief einer der Soldaten, "wir haben hier jemanden für dich!"

Ich sprang auf und ging zur nächsten Zelle. Mit einem der Schlüssel des grossen Bundes an meinem Gürtel schloß ich die Gittertür auf und öffnete sie für den Gefangenen. Einer seiner Bewacher stieß ihn grob hinein, so daß er zu Boden fiel und nahm ihm die Fesseln ab. Dann trat er aus der Tür und bedeutete mir, die Zelle wieder abzuschließen. Ich tat das und sah zu der Gestalt hin, die immer noch regungslos auf dem Steinboden lag.

"Weshalb der Sack?" fragte ich.

Der größere der beiden lachte kurz auf. "Der Kerl hätte ansonsten zuviel Aufsehen erregt." Er wandte sich um und ging mit seinem Partner zur Tür. Kurz davor drehte er sich nochmal um. "Nur eine kleine Warnung - hör nicht auf das, was er sagt. Und du solltest ihm auch nicht unbedingt in die Augen sehen. ich glaube zwar nicht, daß er hinter diesen Gittern gefährlich werden kann, aber sei lieber vorsichtig." Damit gingen sie und ließen mich mit dem Gefangenen allein.

Nach einem kurzen Blick auf die regungslose Gestalt setzte ich mich wieder hin. Es war zwar immer noch genauso still wie zuvor und sehr viel mehr hatte ich auch nicht zu tun, aber die Atmosphäre war nicht mehr so bedrückend. Mein Herumsitzen hier hatte jetzt zumindest einen Zweck und ich fühlte mich auch nicht mehr so allein.

Nach ein paar Minuten hörte ich, wie der Gefangene sich bewegte. Ich drehte mich zu ihm um und sah, wie er sich aufsetzte. Ein paar Augenblicke blieb er einfach so sitzen, dann griff er nach oben und zerrte sich den Sack vom Kopf. Darunter kam silberblondes Haar zum Vorschein, daß in einem komplizierten Knoten aufgesteckt war, aus dem sich sich allerdings einige Strähnen herausgelöst hatten - vermutlich war das bei seiner Festnahme passiert. Nichtsdestotrotz konnte man immer noch seine Ohren sehen, die mit einem filigranen Silberschmuck geschmückt waren, der die Ohrmuschel umschloß und deutlich ihre spitzte Form betonte.

Ich schreckte zurück. Ein Elf? Die hatten mir einen *Elf* in die Zelle gesetzt? Das erklärte natürlich die Warnung von vorhin. Elfen konnten einen mit ihrer Stimme bezaubern. Hinter den Gitterstäben dürfte er aber dennoch keine besonders große Gefahr darstellen - Eisen schwächte ihre Magie. Dennoch wollte ich lieber kein Risiko eingehen und dem Elfen in die Augen sehen. 'Sieh niemals in die Augen eines Elfen!' - das bekam bei uns jedes Kind von klein auf eingeschärft.

Ich wandte meinen Blick also ab und widmete mich wieder der interessanten Aufgabe herauszufinden, aus wieviel Steinen die Wand vor mir bestand. Hinter mir konnte ich den Gefangenen aufstehen und in der Zelle umhergehen hören. Aus einem Augenwinkel beobachtete ich, wie er unter der winzigen vergitterten Öffnung stand, durch die ein wenig Tageslicht hereinkam - ein Fenster konnte man das wirklich nicht nennen. Ich konzentrierte mich wieder auf die Wand und fuhr fort Steine zu zählen. Nach einiger Zeit vernahm ich erneut die leisen Schritte des anderen und sie kamen näher. Offensichtlich war er es leid geworden, nach draussen zu starren. Stattdessen spürte ich, wie sich sein Blick nun in meinen Nacken bohrte. Die Augen weiterhin stur auf die Wand vor mir geheftet, weigerte ich mich, mich umzudrehen und schaffte es nach ein paar Minuten, den anderen vollständig zu ignorieren. Desto mehr erschrak ich, als auf einmal seine Stimme hinter mir ertönte.

"Wie viele sind es denn?" In der klingenden Stimme des Elfen schwang ein amüsierter Unterton mit. Ich antwortete nicht. Ein Gespräch mit ihm anzufangen wäre wohl keine so gute Idee. Mein Schweigen schien ihn aber wenig zu beeindrucken, denn nach ein paar Augenblicken sprach er weiter. "Wäre es nicht wesentlich interessanter und unterhaltsamer, sich mit mir zu unterhalten, Mensch?"

"Sei ruhig!" zischte ich nach hinten. "Ich habe nicht vor, mit dir zu reden und ich habe auch keine Lust, dir zuzuhören, also sei ruhig!"

Einen Moment lang herrschte Stille und dann hörte ich ihn auflachen.

"Und wie, bitte, willst du mich daran hindern, *Mensch*? Was könntest du tun, um mich vom sprechen abzuhalten?" Der Ton seiner Stimme wurde dunkler, verführerischer. "Willst du hier herein kommen, mich fesseln und knebeln, mich *anfassen*?"

"Nein!" Das klang nun wesentlich erschreckter als ich es beabsichtigt hatte und das hatte er mit Sicherheit auch gemerkt.

"Nicht? Nun, wie willst du dann verhindern, daß ich weiterspreche, daß meine Stimme dich lockt und verführt? Was willst du gegen die Gänsehaut tun, die dir eben über den Rücken kriecht?"

Ich erstarrte. Wie hatte er das gemerkt? Das konnte er doch unmöglich gesehen haben?! Wieder hörte ich dieses leise Lachen und er fuhr fort: "Was willst du gegen dieses Gefühl tun, als ob meine Finger deine Wirbelsäule entlangfahren würden? Was gegen die Wärme, die in dir aufsteigt und was gegen das, was dir einfällt, wenn du daran denkst, mich anzufassen?"

Hitze stieg in meine Wangen und ich verkrampfte meine Finger um die Tischkante. Wie konnte er das wissen? Wie in Tirus Namen konnte er das wissen?

"Ich weiß noch viel mehr, Mensch. Ich glaube nicht, daß du wirklich wissen willst, wieviel ich weiß."

"Aber... aber..." krächzte ich, meiner Stimme nicht wirklich mächtig, "das Eisen... Wie kann es sein..."

"Das Eisen?" unterbrach er mich lachend. "Denkst du wirklich, ich wäre noch in dieser Zelle, wenn die Gitter nicht aus Eisen wären, Mensch?"

"Nenn mich nicht ständig so!" fuhr ich ihn an. "Sei nicht so verdammt arrogant, dich für was besseres zu halten. Der Gefangene hier bist *du*!"

"Und warum hast du dann solche Angst vor mir? Warum starrst du die Wand an und drehst dich nicht zu mir um?"

Verzweifelt bemühte ich mich, eine Erklärung zu finden, die nicht davon geprägt war, *daß* ich Angst hatte, versuchte etwas zu finden, daß uns beide überzeugte. Aber bevor mir etwas glaubhaftes eingefallen war, sprach er wieder, sein Tonfall diesmal sanft, fast schon zärtlich: "Dreh dich um, Kiron."

Augenblicklich versteifte ich mich innerlich. Mein Name...?

"Mein name..." flüsterte ich, selbst für mich kaum hörbar. Bei seinen nächsten Worten konnte ich das Lächeln in seiner Stimme hören. "Dreh dich um, Kiron. Dreh dich zu mir um, Kiron."

Mein Name, mit dieser Stimme gesprochen, jagte mir Schauer über den Rücken, aber ich konnte nicht sagen, ob vor Entsetzen oder vor Entzücken. Das warme Gefühl in mir verstärkte sich und ich entdeckte, daß ich nicht mehr auf meinem Stuhl saß, sondern aufgestanden war. Mit beiden Händen klammerte ich mich an den Tisch, als ob er mein einziger Rückhalt wäre.

"Dreh dich zu mir um, Kiron."

"Nein..." flüsterte ich schwach und schüttelte den Kopf, nicht sicher, ob ich das ihm oder mir sagen wollte.

"Dreh dich zu mir um und sieh mich an, Kiron."

"Nein..." hauchte ich nur noch, "nein, nein, nein..." Mit einem nervösen Auflachen stellte ich fest, daß ich mich umgedreht hatte und jetzt auf den Boden seiner Zelle starrte, genauer gesagt auf seine Füsse. Er sagte zunächst nichts, aber ich konnte fühlen, daß er lächelte. Langsam glitt mein Blick höher, seine Beine entlang, die in Hosen aus einem mir unbekannten, grau-schimmernden Stoff steckten. Auf Höhe seiner schmalen Hüften, um die ein kunstvoll gearbeiteter Silbergürtel geschlungen war, hielt ich inne.

/Sieh niemals in die Augen eines Elfen./

"Sieh mich an, Kiron." Beim Klang meines Namen wurde die Wärme in mir wieder stärker und nur leicht widerstrebend ließ ich meinen Blick weiter hoch wandern. Als meine Augen seine Halsgrube erreicht hatten, bewegte ich sie nicht mehr weiter und starrte stattdessen die zarten Knochen an, die man unter der wie Elfenbein schimmernden Haut des Elfen erkennen konnte. Seine Schultern begannen leicht zu zucken und ich erkannte, daß er lautlos in sich hineinlachte.

"Angst vor mir? Aber warum denn, Kiron?"

Seine Stimme war so sanft...

"Komm, sieh mich an."

/Sieh niemals in die Augen eines Elfen./

"Sieh mich an, Kiron."

Der Hals, schlank und zart... Das Kinn, spitz zulaufend und zerbrechlich wirkend... Der Mund, rot, lächelnd, zum Küssen einladend...

/Sieh niemals in die Augen eines Elfen./

"Sieh mich an, Kiron."

Die Nase, gerade und edel...

/Sieh niemals in die Augen eines Elfen./

"Sieh mir in die Augen, Kiron."

/Sieh niemals.../

Groß und tief, schwarz und mitternachtsblau und smaragdgrün, Freude und Trauer darin, und Wut und Verzeihen, Angst und Einsamkeit, Stolz und Heiterkeit und Lust; Emotionen, die sich vermischen und mich mit sich in die Tiefe ziehen...

Ich stand sicher für ein paar Minuten regungslos da, völlig gefangen von dem, was ich in den Augen des Elfen sah. Zuletzt schaffte ich es, mich zusammenzureissen und zur Seite zu sehen.

"Nun," räusperte ich mich leicht verlegen, "ich habe dir in die Augen gesehen. Was hast du nun davon?"

Zuerst herrschte Stille, doch dann hörte ich einen seltsamen Laut. Ohne groß darüber nachzudenken sah ich wieder zu ihm hin und stellte fest, daß er lachte. In dem Moment, in dem er meinen irritierten und verärgerten Blick bemerkte, hörte er auf, lächelte aber immer noch höchst amüsiert.

"Oh Kiron," sagte er zärtlich, "was ich davon habe? Laß uns lieber überlegen, was *du* davon hast!" Damit fing er meinen Blick wieder ein und es begann.

Mit einem Keuchen spürte ich, wie die gesamte Hitze, die meinen Körper vorher wieder verlassen hatte, zurückkehrte. Erschreckt stolperte ich nach hinten, bis ich an den Tisch stieß, unfähig meine Augen von ihm zu lösen.

"Gut so," schnurrte er, "halt dich fest, Kiron und wehr dich nicht gegen das, was passiert..."

Seine Stimme jagte mir Schauer über den Rücken, meine Beine zitterten und zu meinem größten Entsetzen stellte ich fest, daß meine Hose mir ein wenig zu eng wurde. Ich keuchte auf und sah wie seine Augen aufblitzten.

"Du spürst es also schon, Kiron?" Seine Stimme war wie Seide, umschmeichelte mich, zog mich wiederum in ihren Bann. Nur mit allergrößter Anstrengung gelang es mir, den Kopf zu schütteln und "Nein" zu stammeln, was aber weder ihn noch mich zu täuschen vermochte. Die einzige Wirkung, die es auf ihn hatte, war, daß sein Blick nun von meinen Augen langsam meinen Körper hinunterwanderte - langsam, ganz langsam und dabei eine glühende Spur auf meiner Haut zurückließ. Als er bei meiner Hose und dem, was sich deutlich darunter abzuzeichnen begann, ankam, hielt er inne und sah sich genau an, was er verursacht hatte. Ich spürte, wie ich feuerrot wurde und wollte den Blick abwenden, aber ich war wie gelähmt. Und dann begann er wieder zu sprechen.

"Was willst du, Kiron?"

Was ich wollte? Die Frage überraschte mich und ich starrte ihn nur an. Der Elf lächelte, wiederholte seine Frage und merkte gleichdarauf, daß ich offensichtlich nicht wußte, was er meinte. Daraufhin machte er sie deutlicher.

"Was willst du, Kiron? Möchtest du meinen Mund spüren, wie er sich auf deinen presst und deine Lippen aufzwingt? Meine Zunge, wie sie mit deiner spielt, bis du nicht mehr atmen kannst?"

Das konnte ich auch jetzt schon nicht mehr so gut. Die Vorstellung diesen Mund zu küssen...

"Und was würdest du davon halten, wenn ich dann deinen Hals küsse, immer wieder, sanft und zärtlich, und wild und leidenschaftlich, Spuren hinterlassend und dann langsam hinunterwandere zu deinen Schultern und deiner Brust?"

Ich zitterte und nur der Tisch hinter mir verhinderte, daß ich hinfiel. Während er sagte, was er machen könnte, hatte ich es beinahe *gespürt*...

"Deine Brust liebkose, deine Brustwarzen küsse, an ihnen sauge bis sie hart sind und du unter mir bebst und dich windest?"

Erst als es meinen Mund verlassen hatte, merkte ich, was ich gesagt hatte: "Ja... oh ja... *bitte*..." Auch war ich nicht mehr an den Tisch gelehnt, sondern war zwei Schritte auf ihn zugegangen. Sein Lächeln wurde verführerischer..

"Ja? Hättest du das gerne, Kiron? Meine Lippen die deinen Körper entflammen?"

Die Lust brannte in mir und ich nickte widerstrebend - mein Stolz wollte ablehnen, aber alles andere in mir schrie nach ihm, wollte seine Berührungen, wollte ihn berühren...

"Und während ich das tue, wandern meine Hände über deine Beine und Hüften dorthin, wo du auf mich wartest, hart, heiß und bereit..."

Ein erstickter Schrei entrang sich meiner Kehle und ich stolperte weiter auf ihn zu, bis mich nur noch die Gitter von ihm trennten. An diese geklammert ließ ich mich weiter in den Klang seiner Stimme fallen. Jedes Wort, das er sprach, jeder Ton, den er von sich gab, war wie eine Berührung, erregte mich, brannte auf meiner Haut, ließ mich seufzen und stöhnen.

"Und was würdest du dann wollen, Kiron? Würdest du mich gern in dir spüren? Oder,..." er verlagerte sein Gewicht, schob die Hüfte vor und lächelte einladend, "wärst du gerne in *mir*?"

Ich wimmerte. In ihm? In diesen Körper eindringen und ihn besitzen? Bei dem Gedanken daran überrollte mich eine Hitzewelle. Ich war so nahe dran, so nahe...

Er schien das auch zu bemerken, denn er beugte sich zum Gitter vor und flüsterte mir ins Ohr, so nahe, daß er mich beinahe berührte und ich seinen warmen Atem spüren konnte.

"Würde dir das gefallen, Kiron? In mir zu sein, meine Hitze zu spüren?"

Zu keiner Antwort mehr fähig presste ich mich einfach an das Gitter, versuchte ihm so nahe wie möglich zu sein, versuchte ihn zu berühren. Und plötzlich war seine Stimme in meinem Kopf, flüsterte meine Namen, flüsterte, was er mit mir machen wollte, was ich mit ihm machen sollte und etwas in mir explodierte. Mit einem Schrei kam ich und sank dann zitternd zu Boden. Vor meinen Augen tanzte ein Feuerwerk.

Während ich dalag und nach Atem rang, spürte ich auf einmal eine leichte Berührung an der Hüfte, hörte ein Rasseln, ein Knacken und ein Quietschen. Und dann stand der Elf vor mir, frei, und sah mit ausdrucksloser Miene auf mich hinunter. Unfähig mich zu rühren sah ich zu ihm hoch und sein Blick wurde weicher. Er ging neben mir in die Hocke, nahm mein Gesicht sanft in beide Hände und ich verlor mich wieder in seinen Augen.

"Auf Wiedersehen, Kiron." Dann küsste er mich leicht auf die Stirn, stand auf und zwei Augenblicke später war er verschwunden. Es dauerte sicher ein paar Minuten, bis ich wieder in der Lage war, mich zu bewegen und zu begreifen, was gerade eben passiert war.

/Sieh niemals in die Augen eines Elfen./

Jetzt wußte ich auch, warum nicht. Seine Stimme hatte mich verführt, aber seine Augen hatten mich verzaubert. Seine Augen... so tief und wunderschön... wie gerne würde ich noch einmal hineinsehen... Ich schoß mit schreckgeweiteten Augen hoch. *Was* hatte ich da gerade gedacht? Der Elf war doch gar nicht mehr da, wie konnte ich da noch so etwas denken? Auf einmal fiel mir etwas ein. 'Sieh niemals in die Augen eines Elfen', das hatten mir meine Eltern immer gesagt, aber meine Großmutter hatte eines Tages weitergesprochen:

'Sieh niemals in die Augen eines Elfen - du wirst dich in ihnen verlieren und niemals wieder frei sein.'

Ich hatte mich in der Tat in den Augen des Elfen verloren - aber was bedeutete der letzte Teil?

/und niemals wieder frei sein./

Plötzlich begriff ich.

Zwei Tage später kam ich der Strafmaßnahme meiner Vorgesetzten wegen des Ausbruch des Gefangenen zuvor, quittierte meinen Dienst und begab mich auf die Suche.



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Aktualisiert (Freitag, den 31. Juli 2009 um 14:32 Uhr)