Wenn ihr meinen Liebsten fragen wollt, ob er mit Euch ausgeht, könnt ihr das gerne tun, aber mitkommen kann er nicht.
Wenn ihr meinem Liebsten Liebesgedichte und Lieder vortragen wollt, so laßt Eure Stimmen erklingen, doch hören kann er Euch nicht.
Oh, mit Sicherheit schenkt meinem Liebsten Blumen und edle Düfte, doch er wird sich nicht daran ergötzen können. Sein Duft wird Euch einnehmen und besitzen, bevor ihr Euch verseht.
Ihr könnt ihn auch bitten, mit Euch zu sprechen und Euch seine liebliche Stimme schenken, aber er kann es nicht. Auch wenn seine Worte wie Samt Eure Sinne umschmeicheln Euch erzittern lassen mit ihrer Tiefe.
Wünscht Ihr seine grazilen Finger auf Euch zu spüren?
Wie sie Euch einen Schauer nach dem anderen abschmeicheln, Euch in Verzückung versetzten durch ihre so feine Magie...
Wie sie die Innenseite Eurer Schenkel berühren, Euch niederdrücken, Euch hilflos machen vor Sehnsucht.
Es wohnt Verlangen in jedem, er wüßte es zu wecken.
Wollt Ihr seine Zunge spüren, wie sie begehrlich Eure Körper verwöhnt, Zentimeter um Zentimeter erobernd, so daß die Festung Eures Willens fällt ohne einen Kampf? So sehr ist er ein Experte, wenn es darum geht, Euch wimmern zu lassen ohne Euch zu befriedigen.
Er mag es zu spielen.
Wollt Ihr fühlen, wie es ist, wenn er Euch in seinem Mund gefangennimmt?
So unbeschreiblich heiß und sanft, das mir die Worte zum beschreiben fehlen.
Wollt Ihr fühlen, wie es ist, von ihm erstürmt zu werden? Seinen Körper zerrissen zu wissen zwischen Schmerz und der Unendlichkeit?
Geritten zu werden durch die Galaxie, bis hin in jede einzelne Zelle?
All das mögt ihr wollen, aber bekommen könnt Ihr es nicht.
Seine Augen sind mein, seine Hände und seine Haare ebenso.
Und mir gehört sein Herz.
In alle Ewigkeit.
Auf jeden Fall solange der Strom nicht ausfällt und die Kühltruhe geht.
Aktualisiert (Dienstag, den 04. August 2009 um 17:14 Uhr)